Steckdosen machen Kleinkinder oft neugierig
Kleine Entdecker vor nichts Halt machen – auch nicht vor Steckdosen. Damit der häufig krabbelnde Nachwuchs sicher bleibt, sollten Steckdosen kindersicher sein.
Die Nachfrage nach Solaranlagen bleibt hoch – denn gesetzliche Vorgaben befeuern diesen Boom zusätzlich. Dabei nehmen Betrügereien offensichtlich zu, wie das Infocenter der R+V Versicherung mitteilte. Es rät deshalb, Angebote gründlich zu prüfen und keine übereilten Entscheidungen zu treffen.
In vielen Bundesländern gibt es auch für Privathäuser bereits eine Solarpflicht. Sie betrifft in der Regel Neubauten oder Häuser, deren Dächer komplett saniert werden. In NRW müssen ab dem Jahr 2025 Neubauten und von 2026 an bei Dachsanierungen auch Altbauten mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Dann müssen die Immonbilienbesitzerinnen und -besitzer Photovoltaikanlagen installieren lassen. Und hier kommen immer häufiger unseriöse Anbieter ins Spiel, warnt die R+V Versicherung. „Diese gehen äußerst professionell vor und geben sich betont seriös. Gleichzeitig setzen sie die Kundinnen und Kunden massiv unter Druck“, so R+V-Experte Jochen Löhmann.
Oft wird mit einer besonders schnellen Lieferung, sehr günstigen Preisen und gutem Service geworben – telefonisch, an der Haustür oder per E-Mail. Gleichzeitig wird Angst geschürt, etwa dass Solaranlagen kaum termingerecht zu bekommen sind oder die Kosten in die Höhe schnellen könnten. „Und dann drängen die Anbieter auf eine schnelle Entscheidung und Zahlung per Vorkasse. Ihr Argument: Die Ware oder der Sonderpreis sind angeblich nur begrenzt verfügbar.“
„Wer eine Solaranlage plant, sollte deshalb vorsichtig sein, wenn Anbieter ungebeten vor der Tür stehen oder Informationen zusenden“, warnt auch Gerold Fritzsch, Geschäftsführer der FRITZSCH electrotechnic GmbH in Vlotho. Denn vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich später oft als völlig überteuert. Manchmal wird die Ware gar nicht oder nur mangelhaft geliefert oder die Anlage fehlerhaft installiert. Mitunter sind Kontaktpersonen nicht mehr erreichbar, und angezahltes Geld ist unwiederbringlich verloren. „Solche Fälle treten leider immer häufiger auf“, so Jochen Löhmann. Dies stellt auch Gerold Fritzsch zunehmend fest. Inzwischen leistet die FRITZSCH electrotechnic GmbH auch kurzfristig Nothilfe für Immobilienbesitzer, die bereits eine PV-Anlage bezahlt und erhalten haben, denen für Montage und Inbetriebnahme aber die vormaligen „Vertragspartner“ abhanden gekommen sind.
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